Die Materialien, beim Bau von Schwimmteichen, müssen hohen Ansprüchen gerecht werden

Materialien dienen beim Bau von Schwimm- und Badeteichen der Bauweise, der Gestaltung und der optischen Ausstrahlung des Schwimmteiches. Nicht jedes Material eignet sich zur Verwendung am und im Badeteich.

In Verbindung mit Wasser werden Materialien immer zu Informationsträgern, die erwünschte oder auch unerwünschte Bestandteile ihrer Beschaffenheit an das Wasser abgeben. Und alle Materialien reagieren auf ihre eigene Weise auf Witterungseinflüsse.

Manches Holz verwittert zu schnell und spreißelt ganz fürchterlich. Anderes gibt unerwünschte Inhaltsstoffe ab. Manche Steinarten verwittern in scharfkantige Brösel und es gibt Pflanzungen, die sich einem Konkurrenzkampf hingeben. Deshalb kommen bei uns nur Materialien zur Verwendung, die unseren hohen Ansprüchen an die Wasserqualität, die Sicherheit und die Beständigkeit gerecht werden.

Bei den Steinen haben wir die besten Erfahrungen mit Granit und Dolomit gemacht. Der zur Verwendung kommende Filterkies wird regelmäßig beprobt - genauso wie das Füllwasser.

Bei den Wasserpflanzen haben wir ein harmonierendes Sortiment zusammengestellt, das je nach Verwendung, im Topf in gedeckelte Substrate, bis hin zu wurzelnackten Pflanzen reicht.

Bei der Verwendung von Edelstahl sind wir insofern vorsichtig, als dass wir nur solches verwenden, das nicht mit phosphathaltigen Mitteln behandelt wurde.

Holz

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Ein gutes Holz schmeichelt Ihren Füßen. Ein schlechtes geißelt sie.

Um die Verwendung von Holz am Badeteich kommen wir selten herum. Es erweist uns einfach gute Dienste als Belag und Verkleidung des Filters, als Sichtschutz und Steg. Längst schon haben wir einen Kompromiss geschlossen und auf die Verwendung von heimischen und nicht so haltbaren Hölzern verzichtet. Wir haben uns für eine lange Haltbarkeit entschieden und nehmen deshalb lange Transportwege in Kauf. Unsere Hölzer, Cumaru, Massaranduba und Ipe, kommen aus südamerikanischen Plantagen, sind sehr hart und gehen sogar, wie bei der Eisenholzart Ipe, im Wasser unter.

Dieses Holz spreißelt so gut wie nicht. Ausreißer können natürlich schon mal dabei sein. Das Holz bleibt sehr formbeständig und dreht nicht. Die Festigkeit wird zwischen 1 und 1,5 angesiedelt. Wie alle in der waagrechten verlegten Hölzer werden sie allerdings grau. Bei der Verlegeart, die wir mittlerweile favorisieren, steht die nicht sichtbare Verbindung des Holzes mit der Unterkonstruktion, das sogenannte Clip-Juan-System an erster Stelle. Dabei werden Clips auf Aluminium-Vierkantrohre, die ihrerseits auf Betonleisten lagern, aufgeschraubt und danach die Bohlen gesteckt.

Das gibt den schönsten und wohl am längsten haltbaren Holzbelag, den ich kenne. Das ist was vom Allerfeinsten. Von Kunstholz in seinen zahlreichen Erscheinungen halten wir ganz großen Abstand.

Ihr Wohl liegt uns am Herzen.

Stein

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Wasser und Stein und Freude wird sein.

Ich schwöre Stein und Bein, ins Wasser gehören immer Steine rein! Für die Filterung sind sie unerlässlich. Als optische Highlights ebenso. Als Abgrenzung der Bereiche unter Wasser und als Belag oberwasser natürlich.

Als Sprungstein, als Quellstein, als Mauer im und um den Badeteich, als Weg, als Treppe, ist Stein nicht wegzudenken. Ob gletschergeschliffen oder kantig, gebrochen oder gesägt, gebraucht oder neu, das Aussehen, die Form, die Farbe der Steine geben dem Badeteich erst so richtig sein gewünschtes Erscheinungsbild.

Granit aus dem Bayerischen Wald und Gneise aus Norwegen und Italien sind unsere Favoriten. Dolomit aus Mittelfranken und Travertin aus Thüringen folgen auf dem Fuß. Letztere werden allerdings nur oberhalb der Wasserlinie eingebaut. Granit und Gneis dagegen auch im und unter Wasser, weil sich an Ihnen weniger absetzt und sie den Frost hervorragend aushalten.

Pflanzen

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Wahre Zauberer sind die Wasserpflanzen. Sie verzaubern und bezaubern. Und ganz unbemerkt verwandeln sie Nährstoff in Gestalt.

Ein ausgewogener Mix aus Wasserpflanzen rundet das Bild des Badeteichs ab. Hier schwimmen Wassernuss und Krebsschere nebeneinander, strecken Igelkolben und Simse, Sumpfschachtelhalm und Binse ihre dünnen Halme in den Himmel über den Badeteich. Dort blühen die Schwertlilien, das Pfeilkraut und die Sumpfdotterblumen um die Wette. Der Frauenmantel breitet denselben über das kiesige Ufer und während das Zyperngras von der fernen Heimat träumt, erhebt der Blutweiderich sein blutrotes Haupt über die Szenerie.

Träge schaukeln die Blätter von Seekanne und Seerose auf dem Wasser und der Fieberklee fiebert, was soll er auch anderes tun, wie seine Kumpane, Hahnenfuß, Hechtkraut und Gauklerblume, ruhigeren Stunden entgegen. Während dieses grüne Pflanzenglück wogend und blühend ein Bild der Wonne abgibt, entzieht es gänzlich unbemerkt dem Wasser, das was es zu viel hat: die Nährstoffe und wandeln diese mit Hilfe der Photosynthese um in Zucker und Stärke und wachsen und gedeihen und entziehen dem Wasser Nährstoffe und wandeln und...und...und...